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Stadtpfarre Güssing
Basilika minor Güssing
Unsere Basilika: Der Außenaufbau unserer Basilika und Klosterkirche gestaltet sich entsprechend der Bettelorden-Architektur weitgehend schmucklos.
Das Klostergebäude ist ein 2-geschoßiger Dreiflügelbau mit Satteldach. Es schließt direkt an die Nordseite der Kirche an, mit der es einen annähernd quadratischen Grundriss bildet.
Der Eingang in unsere Basilika befindet sich an der Westseite mit dem darüber liegenden Wappen der Familie Batthyány. Seit der Erhebung zur ‚Basilica minor‘ im Jahr 2013 sind auch die Wappen von Papst Franziskus (rechts) und Bischof Ägidius Zsifkovics (links) angebracht.
In der Südfassade sind zwei Grabplatten eingemauert: Die linke Platte ist dem protestantischen Grundherrn Balthasar Batthyány (1543-1590) gewidmet. Die Rechte zeigt vermutlich Franz I. Batthyány (1497-1566)
Alle Fotos (soweit nicht anders angeführt):  Kunstverlag Peda Gregor e.K., Passau
Klassizistischer Portalvorbau an der Südfront mit dem Eingang zur Batthyány-Gruft
Grabstätte des Seligen Dr. Ladislaus Batthyány-Strattmann im Eingangsbereich der Basilika Bronzestatue des Seligen an der Südseite
Foto Johann Stoschka
Der Hochaltar unserer Basilika wurde möglicherweise nach einem Entwurf von Philiberto Lucchese gestaltet, urkundlich vom Bildhauer und Holzschnitzer Matthias Kern und vom Maler Wolfgang Resch, beide aus Graz, 1649 ausgeführt. Die Form entspricht einem dreistöckigen Gebäude. Entsprechend dem Patrozinium der Kirche „Mariä Heimsuchung“ sind am Hochaltar Marianische Themen dargestellt.
Das große Hochaltargemälde zeigt die Heimsuchung Mariens.
Darüber befinden sich das Bild mit „Mariä Himmelfahrt“ und darüber im Auszug die Hl. Dreifaltigkeit. Eine vergoldete Skulptur der „Maria vom Siege“ bekrönt das Retabel.
Über dem Hochaltarbild ist das Wappen der Familie Batthyány.
Die Heiligenfiguren links und oben rechts des großen Hochaltarbildes: Hl. Stephan, Hl. Franz v. Assisi Hl. Katharina, Hl. Johannes Kapistran
Die beiden vorderen Seitenaltäre stammen aus der Erbauungszeit der Kirche Mitte des 17. Jahrhunderts
Franziskus-Altar (Vorne links)
Antonius-Altar (Vorne rechts)
An den Wänden des Langhauses befinden sich die beiden mittleren Seitenaltäre.
 Maria-Trost-Altar (Mitte links)
Altar des Johannes Nepomuk (Mitte rechts)
Rechts vom Altarraum befindet sich die Lorettokapelle. Eine schwarze Madonna im Glockenmantel mit Jesuskind steht in einer vergitterten Nische. Darüber befindet sich in einer Wolkenformation die Statue des Christus Salvator mit der Weltkugel.
Der Paramentenschrank aus dem 17. Jahrhundert in der Sakristei.
Die Orgel der Basilika wurde 1972 geweiht. Sie umfasst 21 Register, 1670 Pfeifen, 2 Manuale und ein Pedalwerk
Unser Kirchenführer gibt mit vielen Fotos Einblick in unsere Basilika, in das Leben des seligen Ladislaus, in die Familiengruft und Klosterbibliothek. Ebenfalls werden auch unsere alte Pfarrkirche St. Jakob und die Burgkapelle Maria Schnee präsentiert. Der Kirchenführer ist in der Basilika und in der Pfarrkanzlei zum Preis von 6 EUR  erhältlich.
Das Kloster der Franziskaner Franziskanerkloster und Klosterkirche Güssing